Camariñas nach Muros

Liebes Tagebuch….

…dieses war ein (fast) 100% schöner Tag. Hab um halb 10 in Camariñas abgelegt und konnte sofort direkt vorm Hafen Segel setzen und den doofen Motor aus machen. So mag ich das. Nur mit dem Vorsegel fuhr Irmi zeitweise bis zu sieben Knoten und schnurrte dabei vor Vergnügen wie ein Kätzchen. Und ich musste mich sogar mit Sonnencreme eincremen, war es doch so warm, dass ich nur in kurzer Hose segeln konnte.

Um ca 1300 Uhr waren wir dann am Kap Finisterre, im dunklen Mittelalter das Ende der bekannten Welt. Heute ist es das Ende des Pilgerwegs. Offiziell ist es zwar Santiago de Compostela, doch hierher kommen die Pilger um ganz am Ende ihre TShirts zu verbrennen. Frage mich, wie sie dann nach Hause fahren…

Kurz danach sah ich etwas im Wasser treiben. Durchs Fernglas konnte ich einen toten Delfin erkennen. Frau Doktor Emma Möwe war auch schon mit der Obduktion beschäftigt. Ob sie die Todesursache feststellen konnte, kann ich leider nicht sagen. Aber das ist der erste Grund für (fast).

Der zweite ist: irgendwann schlief der Wind wieder ein und ich musste doch noch wieder zwei Stunden den doofen Motor ertragen.

Aber dafür liege ich jetzt in einer schönen Ankerbucht bei Muros und hab sogar gebadet. Dabei hab ich Irmi von einigem Dreck am Rumpf befreit. Sie kriegt vom langen rum liegen sogar schon einen grünen Bart. Etwas nervig waren die schreienden Kinder am Strand, aber jetzt ist Ruhe.

Und für mich ist jetzt auch Ruhe. Gute Nacht ihr lieben daheim-und zurück gebliebenen 😜😘

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